Für den dritten und letzten Teil unserer Interviewreihe über den medizinischen Nutzen von Cannabis sprachen wir mit der in Frankfurt am Main praktizierenden Ärztin Dr. Mieke, die sich auch schon durch öffentlichen Auftritte in Talkshows und Diskussionsrunden für eine weitere Erforschung des medizinischen Potentials der Hanfpflanze einsetzte. Damit ist sie eine von noch viel zu wenigen rühmlichen Ausnahmen in der sonst weitgehend ahnungs – bzw. interesselosen deutschen Ärzteschaft und sie bestätigte uns, was die Menschheit eigentlich auch schon seit Jahrtausenden wusste: Natürlich Hanf ist Medizin.

Ist Cannabis ihrer Meinung nach überhaupt eine Heilpflanze? Kann  sie tatsächlich heilen oder „nur” Schmerzen und Symptome lindern?

Im Grunde genommen ist Cannabis ein ganz traditionelles Heilmittel, was seit Jahrtausenden verwendet wird. Bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde Cannabis bei verschiedensten Beschwerden — von Asthma und Migräne bis hin zur Linderung von Krämpfen und Schmerzen — eingesetzt. Das Problem war dabei immer, dass die Zuverlässig­keit aufgrund der unklaren Wirkkomponenten — vor allem der stark schwankenden Konzentration und Bioverfügbarkeit wegen — stark eingeschränkt war. Trotzdem gab es damals schon natürliche Ca­nnabis-Tinkture...

VIA cannabis medizin

http://grower.li/2012/09/04/hanf-ist-medizin/

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